Der Mailanhang – Ein kleiner Anwendungsfall mit dem WeTab

Gestern hatte ich ein kleines Erlebnis bzgl. einer Mail mit einem PDF-Anhang, welches vielleicht auch dazu geeignet ist, einen kleinen Anwendungsfall für das WeTab darzustellen.

Gestern war ich den ganzen Tag auf einer Tagung und war daher nur mobil erreichbar. Als Firmenhandy nutze ich derzeit ein iPhone. Nun hatte ich dringend auf eine Angebot gewartet, welches als PDF-Datei zu einem Kunden gesendet werden sollte.

Irgendwann kam dann die Mail an, die ich allerdings nicht direkt weiter leiten wollte, da diese Mail einigen internen Mailverkehr enthielt. Was mache ich normalerweise am PC? Ich kopiere den Anhang oder speichere ihn – auch zu Archivierungszwecken – auf der Festplatte ab. Dann schreibe ich die neue Mail und hänge die PDF Datei wieder dran.

Im ersten Ansatz wollte ich das auch mit meinem iPhone machen. Aber halt, mit dem iPhone kann ich ja nichts abspeichern. Jedenfalls nicht, ohne ein weiteres App, wie zum Beispiel “GoodReader”. Ein solches App hatte ich auf meinem iPhone nicht installiert. Lediglich Dropbox hätte ich zur Verfügung gehabt. Aber aus einer Mail kann man in Dropbox nichts ablegen (oder ich weiß nur nicht, wie es gehen würde ;-) – das mit der Mailversendung nach Dropbox habe ich noch nicht ausprobiert).

Also müsste ich die Mail doch weiter leiten und vorab den ganzen Text löschen. Das ist aber auch nicht so einfach, da ich ja meine Signatur und den Anhang nicht löschen möchte. Grundsätzlich hat das iPhone ja einen nette Funktion zum Markieren und Löschen. Irgendwie war mir das aber zu frickelig.

WeTab - Filebrowser

Glücklicherweise hatte ich mein WeTab dabei. Damit sollte das alles kein Problem sein. Da ich das WeTab nicht geschäftlich nutze, hatte ich im Mailprogramm auch noch keinen Account dafür eingerichtet. Dies wird wahrscheinlich sowieso nicht gehen, da ich einen Exchange Server einbinden müsste.

Dafür haben wir aber das Outlook Webinterface. Also schnell mal das WeTab angeschaltet und mit dem WLAN des Hotels verbunden. Browser aufgerufen, Webadresse eingegeben und nach der Anmeldung konnte ich auf die gewünschte Mail zugreifen. Nun habe ich das PDF einfach herunter geladen und mir mit dem Adobe Reader nochmals angesehen.

Jetzt konnte ich meine neue Mail schreiben und das PDF aus dem Downloadverzeichnis wieder anhängen. Alles ganz einfach und vor allen Dingen, nur mit den Bordmitteln ohne weitere Apps zu installieren.

Zur Beruhigung für die Apple-Fans. Hätte ich mein iPad mit dabei gehabt, dann wäre es auch einfacher gegangen. Hier habe ich nämlich GoodReader installiert. Aber ohne ein entsprechendes Zusatzprogramm geht es nun mal nicht. Auf dem iPad hat man eben keinen Zugriff auf ein “Verzeichnis”. Was durchaus auch positiv sein kann.

Dieses kleine Beispiel zeigt wieder einmal, dass sich Geräte wie das iPad und das WeTab nicht wirklich vergleichen lassen. Das iPad ist eigentlich auf einfachste Bedienung ausgerichtet, bei denen der Anwender sich nicht mit “systemnahen” Dingen beschäftigen muss. Das WeTab gleicht eher einem PC oder Laptop bei dem der Anwender dann aber auch wissen muss, was es heißt eine Datei in einem Verzeichnis abzuspeichern und wie man an diese Datei wieder dran kommt.

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5 Antworten auf Der Mailanhang – Ein kleiner Anwendungsfall mit dem WeTab

  1. wepoooster sagt:

    @Jürgen

    Dein “Mailanhang – Ein kleiner Anwendungsfall”
    verursacht leider etwas Kopfschmerzen und trägt nicht wirklich zur Erhellung bei.

    Apfelding: Grundsätzlich glaube ich das die wenigsten sich darüber den Kopf zerbrechen das man das und dass bei Apfel nicht kann. Die meisten nutzen einen Personalcomputer und sind das gewohnt das man seine Dinge in Ordnern ablegen kann, muss und sollte…..

    Aber wie gesagt der eigentliche Sinn deines Artikels wird nicht erfüllt.
    Meine Meinung
    Update???

    Grüße und mach weiter so!
    Übriges gibt es jetzt in der Wetab-community einen Bug Tracker
    :)
    Fehler die schon bekannt und gemeldet sind sind auch ersichtlich.

    • KM sagt:

      also ich kann sehr gut nachvollziehen, was der Künstler uns sagen möchte. Nicht nachvollziehen kann ich hingegen, wie man davon Kopfschmerzen bekommt …

    • Jürgen sagt:

      Sorry, wenn ich für Kopfschmerzen gesorgt habe. Ich gebe zu, dass der Artikel vielleicht nicht für den Grimme Preis geeignet ist. Vielleicht war ich auch noch nicht ganz wach. Eventuell sind in dem Artikel auch noch ein paar Nachwirkungen von diesen endlosen und vor allen Dingen fruchtlosen Vergleichen zwischen den Apfelprodukten und dem WeTab gelandet. Außerdem hatte ich mich gestern echt ein wenig geärgert, warum diese einfache Funktion mit einem so tollen iProdukt nicht ohne weitere Apps funktioniert. Mit meinem HTC Desire, welches ich privat nutze, wäre es übrigens auch recht einfach gewesen.

      Der Artikel sollte einerseits zeigen, wofür man das WeTab nutzen kann (auch wenn dieser Fall wirklich trivial ist) und dass das WeTab eben tatsächlich eher ein Laptop/Netbook-Ersatz ist und die Apfelprodukte eher auch für Benutzer ausgelegt sind, die alles durch “Apps” erledigt haben wollen. Ist ja auch völlig in Ordnung so.

  2. achim sagt:

    Hi Jürgen,
    Deine Anwendungsbeispiel, so trivial es auch erscheint, war mit einer der Gründe, warum ich “eigentlich” das WeTab wollte. Eben als Ersatz für ein Netbook, Laptop wenn ich diese Dinge nicht dabei habe. Als aber meine Mail sich nicht mit Google verbunden hat, weil es einfach nicht geht, kamen natürlich eines auf das andere. DAs Ergebnis ist bekannt. Leider.

  3. webpooster sagt:

    @Jürgen

    Freue mich trotzdem auf ein Update des Artikels damit dieser der Überschrift gerecht wird, werden kann. Das andere kann ja NACH UNTEN verschoben werden.

    Mein Vorschlag!

    Ansonsten bin auch ich gespannt wie es gerade beim Thema Mail weitergeht.
    Der Spagat war ja wohl für WeTab etwas kleines mit großem Funktionsumfang aufs WeTab zu packen.
    Warum jetzt alle erwarten das dass Ding ein Wunderding im Werte von 300 Euro oder mehr ist/wird ist mir nicht klar aber vielleicht liegt die Lösung ja darin Thunderbird als App in den Store zu packen doch dann kommen gleich wieder die Stimmen das man das “nicht Touchschirm optimiert” hat.
    Man das dass eben nicht jedem Recht machen.

    Was ja eigentlich nicht die Aufgabe von Wetab ist, wenn man mal ehrlich ist.
    Claws wirbt übrigens Marketing gleich mit leichter Bedienung und hoher Funktionalität.

    Vielleicht sollte jemand das (Claws) mal auf einem herkömmlichen Gerät testen.
    FBreader soll woanders ja auch toller sein. Aber hier sind ja schon grundlegende Verbesserungen bei der Präsi in Berlin (IFA Intel Event) angekündigt worden.

    Grüße und wird schon werden (mit dem Update des Artikels)
    :)

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