WeTab Diskussionen nach Rücktritt von Ankershoffen

Das WeTab und insbesondere sein “Vater”, Helmut Hoffer von Ankershoffen sind in den letzten Tagen wieder Gesprächsthemen in den Medien. Einerseits ist es ja positiv, dass das WeTab immer wieder in allen möglichen Medien auftaucht. Neben dem iPad dürfte das WeTab zurzeit wohl eines der meist diskutierten Tablet-PCs sein.

Leider ist die aktuelle Presse und die Diskussion in diversen Foren und Communities eher selten positiv. Nachdem Herr Hoffer von Ankershoffen nun auch noch seinen “Liebling” in den höchsten Tönen bei Amazon gelobt hat (unter falschem Namen) scheint das WeTab so langsam zu Grabe getragen zu werden.

Aber ist das wirklich so? Bietet sich dem Unternehmen WeTab GmbH mit dem “Rücktritt” von Herrn Hoffer von Ankershoffen nicht vielleicht auch ein gewisser Neuanfang. Könnte nicht eine gewisse Sachlichkeit auch dem Produkt WeTab nutzen?

Klar, das Problem aktuell ist die große Differenz zu den Marketingversprechen des WeTab und der tatsächlichen Funktion und Ausprägung des Tablet PC. In Verbindung mit der katastrophalen Kommunikation vor und während der Einführung, hat dies dem Erfolg des WeTab nicht wirklich gut getan.

Dabei ist die Basis des WeTab nicht wirklich schlecht. Mit entsprechenden Ankündigungen, dass man zum Beispiel eine Art “Vorserienmodell” ausliefert, welches bzgl. der Software und einiger Funktionen noch optimiert werden muss, hätte man die Erwartungshaltung deutlich herunter schrauben können.

WeTab (Quelle: WeTab.mobi)

Auch die fehlende Kommunikationspolitik bzw. das vehemente Schweigen in den letzten Wochen sind dem WeTab nicht wirklich dienlich.

Während alle Welt mittlerweile versucht, das WeTab zu zerreißen, wäre die eine oder andere Stellungnahme, Ankündigung oder die Darstellung einer “Roadmap” sicherlich geholfen. Aber die Devise bisher war eher “Schweigen”.

Vielleicht gab es nun mit der Aktion von Herrn Hoffer von Ankershoffen nochmals ein Warnsignal und ein Umdenken bei den “neuen” Verantwortlichen. Erste ganz kleine Anzeichen sind meiner Meinung nach auf der WeTab Facebook Seite zu erkennen.

Habe ich in den letzten Wochen eher selten einen Kommentar oder eine Nachricht von WeTab selbst gesehen, so war ich doch erstaunt über einige Kommentare in den letzten Tagen. Von einer umfangreichen Informationspolitik ist das allerdings noch ziemlich weit weg. Ich habe aber die Hoffnung, dass die “neue” Führung bei WeTab sich hierzu ein paar Gedanken macht und evtl. einen anderen Weg einschlägt.

Natürlich wird Herr Hoffer von Ankershoffen im Hintergrund immer noch versuchen die Fäden in der Hand zu halten. Da die Verantwortung aber nun offiziell in anderen Händen liegt, wird man sich vielleicht zweimal überlegen, welche Entscheidungen umgesetzt werden.

Für mich ist das WeTab immer noch nicht Tod. Jedoch müssen endlich ein paar Grundfunktionen verbessert werden bzw. die Verfügbarkeit von Apps sicher gestellt werden. Dann hat das WeTab noch eine kleine Chance, am Markt zu bestehen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob man bei WeTab dazu gelernt hat.

Bis dahin werde ich versuchen, auch mal die positiven Dinge des WeTab, die es durchaus gibt darzustellen und eine möglichst objektive Berichterstattung aus der Praxis wieder zu geben. Bei vielen Medienberichten scheint mir das im Moment nicht immer gegeben zu sein.

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Eine Antwort auf WeTab Diskussionen nach Rücktritt von Ankershoffen

  1. Christian sagt:

    Sehe ich genauso … das WeTab wird schlechter dargestellt als es tatsächlich ist. Sicherlich ist das iPad augereifter, aber dafür bietet das WeTab deutlich mehr Möglichkeiten … Multitasking, Flash, open Source, USB, HDMI.
    Ich habe immer noch die Hoffnung das aus dem WeTab etwas wird.

    Das WeTab ist sowas wie ein Ü-Ei (ähhh …. WeEi). Von Woche zu Woche eine Überrachung. Somit bietet das WeDing längere Zeit Spass, Spannung und Spiel. Also ich geb’s nicht mehr her.
    :-) ))

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