App der Woche – KSnapshot

Heute habe ich mit KSnapshot ein recht einfaches App ausgesucht. Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, ist meine Zeit auf Grund meines Urlaubs aktuell noch ein wenig begrenzt. Daher kommt ein App, welches schnell beschrieben werden kann, gerade recht ;-) .

Kurzbeschreibung

Mit KSnapshot lassen sich recht einfach Screenshots erstellen. Bisher habe ich immer die eingebaute Funktion genutzt. Diese bereitet jedoch ab und zu ein paar Probleme, insbesondere bei geöffneter Root Shell. Außerdem kann man mit der WeTab Screenshot-Funktion immer nur den gesamten Bildschirm “abfotografieren”.

Applikationsart und Installationsart

KSnapshot Oberfläche

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei KSnapshot um ein KDE Programm. Es lässt sich auch wieder genauso einfach installieren, wie die KDE Games, die ich neulich vorgestellt habe.

Bei mir musste ich nur in der Root Shell den Befehl “ksnapshot” eingeben. Root Rechte werden dabei nicht benötigt. Beim ersten Aufruf bekommt man dann die Meldung, dass das Programm nicht installiert ist. Anschließen sucht das System aber nach den Installationsdateien und fragt dann, ob man die Installation durchführen möchte.

Bestätigt man dies, wird das Programm KSnapshot nach der Installation direkt gestartet. Nun kann man sich wieder ein eigenes Widget erzeugen oder ruft KSnapshot über den App Launcher auf.

Funktionsumfang

Wie ich bereits erwähnt hatte, ist der Funktionsumfang von KSnapshot recht überschaubar. Beim Start des Programms wird direkt ein Screenshot erstellt. Das Ergebnis wird in einem Vorschaufenster angezeigt.

Nun kann man sich entscheiden, das Bild abzuspeichern, in die Zwischenablage zu kopieren oder mit einem anderen Programm zu laden. Ein Problem habe ich aktuell noch mit dem App, welches ich in der kürze der Zeit nicht klären konnte.

Für den Dateibrowser beim Speichern der Bilder wird scheinbar eine Funktion verwendet, die auf dem WeTab nicht vorhanden ist (klauncher). Daher wird ein entsprechender Fehler gemeldet und es werden keine Verzeichnisse und Dateien angezeigt.

Trotzdem lässt sich ein Bild im Verzeichnis “Persönlicher Ordner” abspeichern. Dies ist der Home-Ordner des Benutzers.

Der Vorteil bei KSnapshot ist die Möglichkeit, nicht nur einen Screenshot für den den ganzen Bildschirm erstellen zu können. So kann man zwischen den folgenden Optionen wählen:

  • Vollbild
  • Fenster unter dem Mauszeiger
  • Bereich
  • Bereich in einem Fenster
  • Aktueller Bildschirm

Screenshot mit KSnapshot erstellt

Ich selbst nutze neben der Vollbildschirm Option meist noch die Bereichs-Option. Hierbei kann man den gewünschten Bereich mittels einem Rechteck markieren. Dieser Bereich kann verschoben und in der Größe verändert werden. Nach einem Doppel-Touch auf den Bereich, wird der Snapshot dann erstellt.

Weiterhin gibt es noch die Option, die Erstellung eines Screenshots zu verzögern. Damit hätte man dann die Möglichkeit, z.B. noch ein anderes Fenster auszuwählen oder in einem Programm noch ein paar Aktionen auszuführen, bis das Bild tatsächlich erstellt wird.

Bedienung und Darstellung

Als KDE Programm ist die Darstellung und Bedienung auch auf dem WeTab sehr gut gelungen. Die einzelnen Funktionen lassen sich gut anwählen. Einzig die Einstellung der Verzögerungszeit ist etwas knifflig.

Das Fenster von KSnapshot lässt sich beliebig in der Größe verändern. Bei der Erstellung eines Snapshots verschwindet es komplett. Zu diesem Zeitpunkt wird am oberen Bildschirmrand angezeigt, welche Funktion von KSnapshot gerade ausgeführt wird.

Die Auswahl eines Bildschirmbereichs ist auch recht gut auf dem WeTab mittels Touchbedienung möglich.

Fazit

KSnapshot ist ein nützliches kleines Tool, wenn man mal einen Screenshot vom WeTab benötigt. Grundsätzlich hat das Programm alle Basisfunktionen, die man für diesen Zweck benötigt und ersetzt auf jeden Fall die WeTab Screenshot Funktion. Die entsprechende Sensortaste kann man nun ausschalten und verhindert damit, dass man zufällig diese Funktion aufruft.

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