App der Woche – Readefine

Nachdem ich in den letzten Wochen einige MeeGo Apps zur Darstellung von Twitter Feeds oder RSS Feeds vorgestellt habe, möchte ich heute nun ein weiteres App aus dieser Kategorie präsentieren.

Mit dem Adobe Air App Readefine kann man Texte aus diversen Quellen im Magazin Stil lesen.

Applikationsart und Installationsart

Readefine Artikelauswahl

Bei Readefine handelt es sich um ein kostenfreies Adobe Air App. Es kann also über den Adobe Air Marketplace herunter geladen und installiert werden. Nach der Installation steht, wie gewohnt, ein Icon zum Start des Apps auf der Pinnwand bereit.

Bei der Installation von Adobe Air Apps muss man eigentlich nicht viel beachten und wird mit entsprechenden durch den Installationsprozess geführt. Bei Bedarf hilft vielleicht auch noch einer meiner Artikel zum Thema Adobe Air App Installation.

Funktionsumfang

Beim Start von Readefine wird man zunächst gefragt, aus welchen Quellen man seine Texte holen möchte. Hier kann man sich z.B. direkt mit seinem Google Reader verbinden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, direkt einen RSS Feed anzugeben, eine Webseite auszuwählen oder sogar einen Text von seinem Rechner zu laden bzw. mittels Paste und Copy in Readefine zu transportieren.

Readefine - Magazin Layout

Hat man sich zum Beispiel den Google Reader ausgewählt, dann gelangt man in die Magazinübersicht, in der mehrere Artikelausschnitte in Spalten dargestellt werden.

Neben und oberhalb der Artikelansicht befinden sich die einzelnen RSS Quellen, die man in seinem Google Reader verwaltet. Hier kann man also direkt auf die entsprechenden Quellen zugreifen und so zum Beispiel Artikel einer bestimmten Webseite durchblättern.

Mit einem Touch auf einen Artikel gelangt man dann in die Einzelansicht des Artikels und kann diesen dort lesen. Werden keine kompletten Artikel im Feed angezeigt, kann man mit einem Touch auf den Titel auch direkt die Webseite im Browser betrachten.

Natürlich stehen auch die üblichen Feed Funktionen zum Markieren, Teilen, “als ungelesen markieren” usw. zur Verfügung. Interessant ist auch die Einbindung von Instapaper.

Readefine - Klassische Darstellung

Neben der Magazindarstellung gibt es noch die Darstellung in der klassischen Ansicht. Hier wird immer ein kompletter Artikel angezeigt. Über entsprechende Blätterfunktionen gelangt man dann auf weitere Seiten oder zum nächsten Artikel. In der klassischen Ansicht können die Artikel auch über die Auflistung in der linken Spalte angezeigt werden.

Schließlich kann man das Layout noch über einige Einstellungen modifizieren und so seinen eigenen Wünschen anpassen.

Bedienung und Darstellung

Readefine ist ein App, welches zunächst einmal nicht auf die Bedienung einer Touch Oberfläche ausgerichtet ist. Daher ist die Bedienung an einigen Stellen auch etwas schwierig.

Readefine - WeTab Blog

Das Blättern in mehreren Seiten über die kleinen Button war bei mir eher eine Glückssache. Man könnte zwar mit auch mit den Pfeiltasten der virtuellen Tastatur blättern, jedoch ist dies eher umständlich und die Tastatur versperrt die Sicht auf einen Teil des Textes.

Die übrigen Button lassen sich aber recht gut bedienen, da sie auch etwas größer dargestellt werden.

Die Magazin Darstellung der Artikel aus dem Google Reader ist eigentlich recht gelungen. Insgesamt könnte das Nachladen und darstellen von Artikeln etwas schneller sein. Die Darstellung von Webseiten hängt scheinbar sehr davon ab, wie diese aufgebaut sind.

Readefine - Layout Einstellungen

Die vorhandenen Beispiele sehen noch recht gut aus. Der Versuch, meine Blogs in Readefine darzustellen, war aber nicht sehr gelungen.

Wem das Standard Layout nicht gefällt, kann sich diese noch ein wenig anpassen. So lassen sich z.B. die Schrift, Texteinrückungen oder Spaltenbreiten ändern. Wobei diese meist nicht das Magazinlayout betreffen.

Fazit

Readefine ist ein recht nettes App, in der man sich in erster Linie die Feeds aus seinem Google Reader darstellen kann.Die Zusatzfeatures überzeugen durchaus. Insgesamt könnte das App aber noch ein wenig fixer sein.

Mit der Behebung ein paar kleinerer Bugs und einer besseren Touchbedienung wäre das App durchaus eine interessante Alternative zu vergleichbaren Apps auf dem WeTab und lohnt auf jeden Fall mal einen Test.

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